OBERARMSTRAFFUNG

Straffen der Oberarme

Umfassende Kompetenz und mehrere Jahrzehnte Erfahrung mit der Wiederherstellung schlanker und straffer Konturen bei zu dicken Oberarmen und erschlaffter Oberarmhaut.

Ihre Oberarmstraffung

Schlanke, feste Oberarme nach einer Oberarmstraffung

Zum weiblichen Figurideal gehören für viele Menschen schlanke, straffe Konturen an den Oberarmen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann für Frauen eine neue Mode-Ära: Der Körper wurde nicht mehr vollständig verhüllt, figurbetonte Schnitte waren en vogue. Kurze bzw. anliegende Ärmel rückten die Oberarme ins Blickfeld – auch hinsichtlich der Frage, wie sie gegebenenfalls verschönert werden könnten. Die Idee der Oberarmstraffung war geboren, und für das Jahr 1930 ist die erste entsprechende Operation dokumentiert. Bei der modernen Oberarmstraffung handelt es sich um einen durchaus anspruchsvollen Eingriff und nicht – wie häufig angenommen – um das alleinige Entfernen von überschüssiger Haut. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen, müssen viele Details berücksichtigt werden. Bei kompetenter Planung und Durchführung der Oberarmstraffung ist die Patientenzufriedenheit sehr groß, weil die Korrektur bei zu dicken Oberarmen oder stark hängender Oberarmhaut als echte Befreiung empfunden wird.

Die Oberarmstraffung erfolgt bei uns grundsätzlich auf zwei Arten: Der Hautschnitt bleibt entweder auf die Achselregion beschränkt oder verläuft längs an der Oberarminnenseite zum Ellbogen. Das Tragen von ärmelloser Kleidung ist trotz manchmal unvermeidbar langer Narbe in aller Regel weiter möglich. Bei richtiger Festlegung der Straffungsfigur an der Oberarminnenseite zeigt sich die spätere Narbenlinie bei angelegten Oberarmen weder von vorne noch von hinten.

Häufig befindet sich an der Außenseite der Oberarme vermehrt Fett. Hier ist eine Fettabsaugung (Liposuktion) zur Harmonisierung des Gesamterscheinungsbilds das Mittel der Wahl. Die Fettabsaugung kann zusammen mit der Straffung erfolgen oder auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Lassen Sie sich in unserer Praxis in Frankfurt zu dem für Sie individuell besten Vorgehen einer Oberarmstraffung beraten. Ihren Termin können Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren:

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Erfahrungen unserer Patientinnen und Patienten

Unsere renommierten Plastischen Chirurgen Dr. Dippe und Dr. Nichlos werden in führenden Bewertungsportalen wie Google und Jameda hervorragend bewertet. Die un­ein­ge­schränkte Zufriedenheit operierter Patientinnen und Patienten mit dem Verlauf und dem Ergebnis ihrer Behandlung spiegelt die langjährige Erfahrung der beiden Fachärzte wider.

URSACHEN FÜR DICKE ODER SCHLAFFE OBERARME

Oberarme gelten als wohlgeformt, wenn nicht übermäßig viel Fett unter der Haut liegt, kein Hautüberschuss besteht und sich die Armmuskulatur zumindest leicht abzeichnet. Die Ursachen für eine unvorteilhafte Veränderung der Oberarme sind sehr unterschiedlich. Manchmal liegen auch mehrere Faktoren in Kombination vor, die die ungünstige Entwicklung beeinflussen.

Genetische Veranlagung

Manche Menschen haben Normalgewicht und dennoch vergleichsweise dicke Oberarme, weil bei ihnen aufgrund einer genetischen Prädisposition vermehrt Fett an den Oberarmen eingelagert wird. Es liegt also einfach eine ungünstige Fettverteilung aufgrund einer erblichen Veranlagung vor. Betroffen sind vorwiegend Frauen, da sie Fett üblicherweise am ganzen Körper speichern, während dies bei Männern vor allem im Rumpfbereich erfolgt. 

In jungen Jahren, wenn das Bindegewebe noch straff ist, kann in diesen Fällen eine Fettabsaugung ohne weitere Straffungsmaßnahmen zu einem sehr guten Ergebnis führen. Das Absaugverfahren ist die Behandlung der Wahl für Fettansammlungen an den Oberarmen, sodass dieses Figurproblem ohne Hautschnittführung dauerhaft gelöst werden kann. Bei einer deutlichen Hautüberdehnung an den Oberarmen ist allerdings nur eine Korrektur durch eine Straffungsoperation sinnvoll. Die Absaugmethode führt nur zu einem guten Ergebnis, wenn die Haut in der Problemzone noch genügend Elastizität besitzt, um sich der neuen Körperkontur glatt anzupassen.

Schlaffes Bindegewebe

Ebenso störend empfinden viele Menschen bogenförmig durchhängende Oberarme. Dabei können Oberarme auch dann durchhängen, wenn ihr Umfang als normal bzw. sogar als schlank anzusehen ist. In solchen Fällen führt die Erschlaffung einer großflächigen und sehr flexiblen bindegewebigen Struktur, des sogenannten längsverlaufenden Fasziensystems, dazu, dass der Oberarm wie eine gelockerte Hängematte durchhängt. Dies kann bereits in jungen Jahren auftreten, ohne dass schlaffe oder faltige Haut vorliegt.

Altersbedingter Elastizitätsverlust

Die häufigste Ursache für unvorteilhafte Oberarme ist allerdings der natürliche Alterungsprozess der Haut. Mit dem Älterwerden verliert die Haut an Elastizität und erschlafft. Anders als bei der Erschlaffung des längsverlaufenden Fasziensystems hängt die Haut bei altersbedingt schlaffen Oberarmen eher gleichmäßig nach unten und nicht bogenförmig durch. Mit dem Elastizitätsverlust der Haut und des darunterliegenden Bindegewebes geht auch eine vermehrte Faltenbildung an der Innenseite einher und es zeigt sich das typische Hautrelief einer Oberarm-Cellulite. Die Haut am Innenarm ist viel dünner und dehnbarer als an der Außenseite, weshalb sich die Falten vor allem innen und selten außen bilden. Bei einer ungünstigen genetischen Prädisposition kann die altersbedingte Erschlaffung in vergleichsweise jungen Jahren einsetzen.

Überdehnte Haut nach starkem Gewichtsverlust

Oberarme verändern sich besonders unvorteilhaft nach starkem Gewichtsverlust. Mit Unterstützung der modernen Adipositas-Chirurgie (Magenband, Magenballon, Magenverkleinerung, Magenbypass etc.) sind massive Gewichtsreduktionen von 50 kg und mehr keine Seltenheit. Die durch die enorme Gewichtszunahme stark ausgedehnte Haut ist nach dem Abnehmen nicht in der Lage, sich den neuen Volumenverhältnissen anzupassen, und es verbleiben teilweise extreme Hautüberschüsse. Neben dem Bauch sind vor allem Oberarme und Oberschenkel sowie Brust und Gesäß betroffen. Für die Korrektur dieses erheblichen und als entstellend empfundenen Hautüberschusses sind umfassende Straffungsoperationen am ganzen Körper notwendig. Um an den Oberarmen ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen, muss der Armumfang reduziert und zusätzlich das abgesunkene Gewebe angehoben werden.

Verlust von Muskelmasse nach Trainingsstopp

Auch bei ehemaligen Spitzenathleten aus Sportarten wie Boxen oder Bodybuilding kann es zu einem starken Hautüberschuss kommen, wenn sie nach dem Karriereende viel Muskelmasse verlieren.

Männer verfügen von Natur aus über mehr Muskelmasse als Frauen und weisen eine andere Fettverteilung auf. Auch ist ihre Haut elastischer als bei Frauen. Deshalb werden Oberarmstraffungen bei Männern viel seltener als bei Frauen durchgeführt. Deutliche Hautüberdehnungen, die eine Oberarmstraffung beim Mann sinnvoll erscheinen lassen, finden sich meist nur nach massiver Gewichtsabnahme oder Beendigung einer schwerathletischen Sportart.

VERFAHREN DER OBERARMSTRAFFUNG

Um Oberarme ästhetisch ansprechend zu formen, kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Der Hautschnitt bleibt entweder auf die Achselregion beschränkt oder verläuft längs an der Oberarminnenseite zum Ellbogen. Bei der langen Schnittführung legen wir den Schnitt genau an den Übergang von Oberarminnenseite zu Oberarmhinterseite. Dadurch befindet sich die spätere Narbenlinie genau am Scheitelpunkt und ist weder von der Seite noch von vorn oder hinten erkennbar. Abhängig von der erforderlichen Korrektur kann auch eine Kombination beider Techniken sinnvoll sein.

Ergänzende Liposuktion bei schlaffen Oberarmen

Oft lässt sich mit der alleinigen Entfernung von Hautüberschuss die gewünschte Konturverbesserung nicht in zufriedenstellendem Ausmaß erzielen. Vor allem, wenn vermehrt Fett vorhanden ist, das sich auch sehr konsequenten sportlich-diätetischen Abbauversuchen widersetzt, ist die Fettabsaugung (Liposuktion) eine effektive Zusatzmaßnahme bei der Oberarmstraffung.

BEHANDLUNGSABLAUF

OP-Vorbereitung

Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen können, zum Beispiel Schmerz- und Grippemittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, dürfen Sie 10 bis 14 Tage vor dem Eingriff nicht mehr einnehmen. Bei einer Dauermedikation zur Gerinnungshemmung muss eine spezielle Operationsvorbereitung mit Ihrem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

Kleinere Eingriffe erfolgen in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf. Größere Operationen zur Oberarmstraffung nehmen wir in Allgemeinnarkose und mit einer Nacht Klinikaufenthalt vor. Auf Wunsch können auch kleinere Oberarmstraffungen in Vollnarkose durchgeführt werden.

Eingriff

Der Hautschnitt orientiert sich am Ziel des Eingriffs. Ein kurzer Hautschnitt kommt bei der Anhebung abgesunkener Strukturen zum Einsatz, vergleichbar der Straffung einer Hängematte. Um eine neuerliche Erschlaffung des Oberarms zu verhindern, wird die zur Achsel hin gestraffte Haut stabil verankert. Die Schnittführung in der Achsel kann halbkreisförmig sowie T-, W- oder S-förmig erfolgen.

Der lange Hautschnitt dient der Verkleinerung des Oberarmumfangs, also der Entfernung von Hautüberschuss im eigentlichen Sinn einer Oberarmstraffung. Verankerungsnähte sind hier nicht notwendig. Bei der langen Schnittführung ist die genaue Planung besonders wichtig, um einen möglichst dezenten Narbenverlauf zu erzielen.

Oft kombinieren wir die Technik des kurzen und des langen Hautschnitts. Auf diese Weise gelingt es, die Oberarmkontur sowohl zu straffen als auch anzuheben.

Bei einer Oberarmstraffung nach einer massiven Gewichtsreduktion erweitern wir bei Bedarf das Operationsgebiet und beziehen die Flankenregion mit ein, da nicht selten auch an der Seite des Oberkörpers ein Hautüberschuss besteht.

Nachsorge und Heilungsverlauf

Das Auftreten von Schmerzen ist in den ersten Tagen nach der Oberarmstraffung nicht ungewöhnlich, da die Verankerungsnähte einen Gewebezug verursachen, der schmerzhaft sein kann. Die Schmerzen sind von einem gut erträglichen Ausmaß und klingen nach einigen Tagen ab. Neben der Einnahme von Schmerzmitteln ist lediglich etwas Geduld gefragt. 

Sie verlassen das Operationszentrum am Tag nach dem Eingriff ohne Drainagen. Grundsätzlich sollten Sie die Arme nach einer Oberarmstraffung für die Dauer von zwei Wochen nicht zu viel bewegen, wobei alltägliche Bewegungsabläufe wie das Ankleiden oder die Körperhygiene kein Problem darstellen. Der Heilungsverlauf ist erfahrungsgemäß nach etwa zwei Wochen abgeschlossen.

Sportliche Aktivitäten und Saunabesuche sollten Sie etwa vier Wochen aussetzen. Von direkter Sonnenbestrahlung der Narben (auch Solarium) ist während der ersten sechs Monate abzuraten, weil es dadurch zu einer bräunlichen Verfärbung kommen kann.

Wenn Sie diese einfachen Nachsorgeregeln beachten, dürfen Sie mit einem ästhetisch sehr überzeugenden Ergebnis Ihrer Oberarmstraffung ohne auffällige Narbenbildung rechnen.

Im Beratungsgespräch beantworten Ihnen unsere spezialisierten Fachärzte Dr. Dippe und Dr. Nichlos gerne persönlich Ihre Fragen und zeigen Ihnen Vorher-Nachher-Fotos von in unserer Praxis operierten Patientinnen und Patienten. Ihren Termin können Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren:

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