Oberschenkelstraffung in Frankfurt
Dr. Burkhard Dippe

Überregional anerkannte Kompetenz für Oberschenkelstraffung und über 25 Jahre Erfahrung.

Ablauf und Kosten  

Unser Anspruch an die Oberschenkelstraffung

Ausgedehnte Hautweichteilüberschüsse im Bereich der Oberschenkel bei Übergewichtigkeit oder nach massiver Gewichtsreduktion können zu wunden Stellen führen, wenn die innenseitige Haut aneinanderreibt. Die ersten Oberschenkelstraffungen wurden Mitte des 20. Jahrhunderts aus solchen medizinischen Gründen vorgenommen, während die ersten Oberarmstraffungen aufgrund veränderter Modetrends mit kurzen bzw. anliegenden Ärmeln – also ästhetisch indiziert – erfolgten. Die allererste Oberschenkelstraffung wurde im Jahr 1957 dokumentiert. Erst Jahrzehnte später wurden sogenannte Oberschenkel-Liftings zur Verbesserung eines ästhetisch unschönen Erscheinungsbildes durchgeführt.

Die Charakteristik des Operationsgebietes (Schrittregion, Nähe zum Genital) machen die Oberschenkelstraffung zu einem anspruchsvollen Eingriff der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen, müssen viele Details berücksichtigt werden. Bei sorgfältiger Analyse und guter Planung lassen sich auch bei umfangreichen Straffungsoperationen sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Patientenzufriedenheit ist nach massiven Gewichtsreduktionen besonders hoch.

Analog dem Vorgehen bei der Oberarmstraffung haben sich bei der Oberschenkelstraffung zwei Methoden etabliert: die Methode mit kurzer und mit langer Schnittführung. Im Gegensatz zum Oberarm kann beim Oberschenkel auch mit der kurzen Schnittführung eine gute Straffung erreicht werden. Bei der Oberschenkelstraffung wird zwar in erster Linie überschüssige Haut entfernt, wichtig ist – in noch stärkerem Maße als beim Oberarm – eine Verankerung des angehobenen Gewebes an eine stabile Struktur. Oft ist für das Erzielen einer harmonischen Kontur der Oberschenkel eine begleitende Fettabsaugung notwendig.

Dr. Burkhard Dippe zur Oberschenkelstraffung

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Ursachen für unvorteilhafte Oberschenkel

Zu dicke Oberschenkel

Viele Menschen stört ein vergrößerter Umfang der Oberschenkel v.a. dann, wenn die Haut an den Oberschenkelinnenseiten aneinander reibt. Natürlich hängt dies nicht nur vom Oberschenkelumfang ab, sondern auch von der individuellen Hüftbreite. Dicke Oberschenkel können auch konstitutionell vorliegen, wenn bei Normalgewicht aufgrund einer genetischen Prädisposition vermehrt Fett an den Oberschenkeln eingelagert wird. Es liegt also einfach eine unproportionale Fettverteilung vor, was sich beim weiblichen Oberschenkel häufig an der Außenseite als sogenannte Reiterhosen darstellt.

Erschlaffung des längsverlaufenden Fasziensystems

Oberschenkel können auch dann unvorteilhaft aussehen, wenn ihr Umfang als normal bzw. sogar als schlank anzusehen ist. Die Ursache ist in diesen Fällen das Nachgeben des Fasziensystems des Oberschenkels, dessen Erschlaffung dazu führt, dass der Oberschenkel besonders in der Schrittregion an Form verliert.

Altersbedingter Elastizitätsverlust

Die häufigste Ursache ist allerdings der natürliche Alterungsprozess der Haut. Mit dem Älterwerden verliert die Haut an Elastizität und wird schlaff. Mit dem Elastizitätsverlust der Haut und des darunterliegenden Bindegewebes geht auch eine vermehrte Faltenbildung einher, die speziell an der Innenseite der Oberschenkel sichtbar ist. Dort ist die Haut im Gegensatz zur Außenseite des Oberschenkels viel dünner und dehnbarer, weshalb sich die Falten vor allem innenseitig und weniger außenseitig bilden. Die altersbedingte Erschlaffung kann bei ungünstigen genetischen Voraussetzungen bereits in relativ jungen Jahren einsetzen.

Starker Gewichtsverlust

Oberschenkel verändern sich besonders unvorteilhaft nach starkem Gewichtsverlust, die Haut kann sich nach dem Abnehmen den neuen Volumenverhältnissen nicht mehr anpassen, und es kann zu teilweise sehr entstellenden Hautüberschüssen kommen. Die moderne Adipositas-Chirurgie (Magenband, Magenballon, Magenverkleinerung, Magenbypass etc.) ermöglicht große Erfolge bei stark übergewichtigen Menschen. So sind Gewichtsreduktionen von 50 kg und mehr keine Seltenheit mehr. Die durch die enorme Gewichtszunahme stark ausgedehnte Haut passt sich nach dem Abnehmen den neuen Volumenverhältnissen nicht mehr an und es verbleiben teilweise extreme Hautüberschüsse. Neben dem Bauch sind vor allem Extremitäten, Gesäß und Brust betroffen. Für die Korrektur dieser wirklich sehr entstellenden Hautüberschüsse sind umfassende Straffungsoperationen am ganzen Körper notwendig. Bei den Oberschenkeln muss für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis neben der Umfangreduktion auch eine Anhebung des abgesunkenen Gewebes erfolgen.

Natürlich können alle genannten Ursachen in Kombination vorliegen.

Medizinische Gründe für eine Oberschenkelstraffung

Ausgedehnte Hautweichteilüberschüsse im Bereich der Oberschenkel führen nicht nur zu einem ästhetisch unschönen Erscheinungsbild und daraus resultierend zu einer psychischen Belastung der Betroffenen sondern auch zu ernsthaften körperlichen Beeinträchtigungen. Aus medizinischer Sicht kann eine Oberschenkelstraffung also in psychomedizinischen, dermatologischen und / oder orthopädischen Aspekten begründet sein.

Oft treten wunden Stellen und chronische Hautinfektionen an der Innenseite der Oberschenkel auf, die durch das Scheuern der Oberschenkelhaut aneinander entstehen. Körperliche Aktivitäten wie beispielsweise ein zügiges Gehen werden praktisch unmöglich. Selbst Frauen mit weniger ausgeprägten Überschüssen von Haut bzw. Fettgewebe am Oberschenkel vermeiden oft auf das Tragen engerer Kleider oder Röcke, da sonst die Innenseiten vermehrt aneinanderreiben.

Nach massiver Gewichtsreduktion bleiben nicht selten sehr voluminöse Wülste an den Oberschenkelinnenseiten zurück. In solchen Fällen kann eine Gangbildstörung als orthopädisches Problem auftreten. 

Unsere Techniken für die Oberschenkelstraffung in Frankfurt

Um Oberschenkel ästhetisch ansprechend zu formen, können folgende Maßnahmen notwendig sein:

  • Fettabsaugung (allein oder begleitend)
  • Entfernung von Hautüberschuss
  • Anhebung abgesunkener Gewebestrukturen
  • Harmonisierung der angrenzenden Umgebung

Die Fettabsaugung ist eine ausgezeichnete und effektive Maßnahme zur Konturenverbesserung des Oberschenkels. Insbesondere in jungen Jahren (straffes Bindegewebe) findet man mit der alleinigen Fettabsaugung häufig das Auslangen. Natürlich kann eine Fettabsaugung auch als begleitende, bzw. ergänzende Maßnahme eingesetzt werden, wenn beispielsweise auch an der Oberschenkelaußenseite (Reiterhosen) eine Konturenverbesserung gewünscht wird. Gleiches gilt auch für Oberschenkelvorder- oder hinterseite. Kritisch ist nur die Fettabsaugung in der gleichzeitig gestrafften Schrittregion, weil die Durchblutung der Haut gefährdet wäre. Gegebenenfalls wird erst in einer zweiten Etappe Fett abgesaugt.

Die Entfernung von Hautüberschuss kann grundsätzlich auf zwei Arten erfolgen: Der Hautüberschuss bleibt entweder auf die Schrittregion beschränkt oder verläuft zusätzlich längs an der Oberschenkelinnenseite in Richtung Knie. Oft kommen beide Techniken gemeinsam zum Einsatz. Der kurze Hautschnitt dient zur Anhebung abgesunkener Strukturen, wobei unbedingt darauf geachtet werden muss, dass die nach oben gespannte Haut an einer stabilen Struktur verankert wird, um ein neuerliches Absinken zu vermeiden. Wie weit der kurze Hautschnitt in die Leistenregion gesetzt wird, hängt von der Verteilung des Hautüberschusses in dieser Region ab. Auf alle Fälle kann gewährleistet werden, dass bei aufrechter, stehender Position die Narbe ausschließlich in der Beugefalte der Leiste verläuft und dadurch kaum einsehbar ist.

Der lange Hautschnitt dient der Verkleinerung des Oberschenkelumfangs. Verankerungsnähte sind hier, wie auch bei der Oberarmstraffung mit langer Narbe, nicht notwendig. Bei der langen Schnittführung ist im Zusammenhang mit einer möglichst unauffälligen Narbe die genaue Planung besonders gefragt. Am besten positioniert man die lange Narbe genau dort, wo die Oberschenkel einander bei Schenkelschluss als erstes berühren (innenseitige Jeans-Naht).

Fast immer kommen beide Techniken (kurzer & langer Hautschnitt) gemeinsam zum Einsatz, wenn es beispielsweise gilt, sowohl zu straffen als auch anzuheben.

Bei ausgeprägten Fällen nach massiver Gewichtsreduktion besteht fast immer auch ein Hautüberschuss in der unmittelbaren Umgebung der Oberschenkel (Gesäßregion). Durch die alleinige Straffung der Oberschenkel würde ein unschöner Übergang zum Gesäß entstehen, deshalb ist in solchen Fällen eine Erweiterung des Operationsgebietes in die untere Gesäßregion angezeigt.

Bei der Oberschenkelstraffung kommt der Verankerung der gestrafften Haut an eine stabile Struktur eine besondere Bedeutung zu, um eine Verlagerung der Narbe nach unten zu vermeiden. Gerade bei Frauen kann eine fehlende Verankerung zu besonders störenden Verziehungen der äußeren Schamlippen führen.

Besteht auch Hautüberschuss in der unteren Gesäßregion, kann die Oberschenkelstraffung in diese Region erweitert werden.

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