Oberarmstraffung in Frankfurt
Dr. Burkhard Dippe

Überregional anerkannte Kompetenz für Oberarmstraffung und über 25 Jahre Erfahrung.

Ablauf und Kosten
 

Unser Anspruch an die Oberarmstraffung

Zum weiblichen Ideal gehören schlanke, straffe Konturen an den Oberarmen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann für Frauen eine neue Mode-Ära. Ihr Körper wurde nicht mehr vollständig verhüllt und figurbetonte Schnitte gerieten en vogue. Kurze bzw. anliegende Ärmel führten zur „Sichtbarkeit“ der Oberarme und damit zu Überlegungen, wie diese verschönert werden können. So datiert der erste dokumentierte Ansatz zu einer Straffung der Oberarme auf das Jahr 1930.

Bei der modernen Oberarmstraffung handelt es sich um einen durchaus anspruchsvollen Eingriff und nicht – wie häufig angenommen – um das alleinige Entfernen von überschüssiger Haut. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen, müssen viele Details berücksichtigt werden. Bei kompetenter Planung und Durchführung der Oberarmstraffung ist die Patientenzufriedenheit sehr groß, weil die Korrektur bei zu dicken Oberarmen oder stark hängender Oberarmhaut als echte Befreiung empfunden wird.

Die Oberarmstraffung erfolgt bei uns grundsätzlich auf zwei Arten: Der Hautschnitt bleibt entweder auf die Achselregion beschränkt oder verläuft längs an der Oberarminnenseite zum Ellbogen. Das Tragen von ärmellosen Kleidern und Oberteilen sollte trotz manchmal unvermeidbar langer Narbe weiter möglich sein. Bei richtiger Festlegung der Straffungsfigur an der Oberarminnenseite sollte die spätere Narbenlinie bei angelegten Oberarmen weder von vorne noch von hinten sichtbar sein.

Häufig befindet sich an der Außenseite der Oberarme vermehrt Fett. Hier ist eine Fettabsaugung zur Harmonisierung des Gesamterscheinungsbildes das Mittel der Wahl. Sie kann begleitend zur Straffungsoperation oder ergänzend zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

Dr. Burkhard Dippe zur Oberamstraffung

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Ursachen für unvorteilhafte Oberarme

Oberarme gelten dann als wohlgeformt, wenn nicht übermäßig viel Unterhautfett vorliegt, kein Hautüberschuss besteht und sich die Armmuskulatur einigermaßen abzeichnet. Ästhetisch unvorteilhafte Oberarme werden mit Begriffen wie … beschrieben. Alle nachfolgenden Ursachen können in Kombination vorliegen:

Zu dicke Oberarme

Die meisten Menschen stört ein subjektiv empfundener vergrößerter Umfang der Oberarme. Zu dicke Oberarme können konstitutionell vorliegen, wenn bei Normalgewicht aufgrund einer genetischen Prädisposition vermehrt Fett an den Oberarmen eingelagert wird. Es liegt also einfach eine ungünstige Fettverteilung vor. Betroffen sind vorwiegend Frauen, die Fett üblicherweise am ganzen Körper speichern, während dies bei Männern vor allem im Rumpfbereich erfolgt. Insbesondere bei straffem Bindegewebe in jungen Jahren kann eine alleinige Fettabsaugung zu einem sehr guten Ergebnis führen.

Das Absaugverfahren ist die Behandlung der Wahl für Fettansammlungen an den Oberarmen, so dass dieses Figurproblem ohne Hautschnittführung dauerhaft gelöst werden kann. Bei einer deutlichen Hautüberdehnung an den Oberarmen ist allerdings nur eine Korrektur durch eine Straffungsoperation sinnvoll. Die Absaugmethode führt nur zu einem guten Ergebnis, wenn die Haut in der Problemzone noch genügend Elastizität besitzt, um sich der neuen Körperkontur glatt anzulegen.

Erschlaffung des längsverlaufenden Fasziensystems

Ebenso störend empfinden viele Menschen bogenförmig durchhängende Oberarme. Dabei können Oberarme auch dann durchhängen, wenn ihr Umfang als normal bzw. sogar als schlank anzusehen ist. In solchen Fällen führt die Erschlaffung einer großflächigen und sehr flexiblen bindegewebigen Struktur, des sogenannten längsverlaufenden Fasziensystems, dazu, dass der Oberarm wie eine gelockerte Hängematte durchhängt. Dies kann bereits in jungen Jahren auftreten, ohne dass schlaffe oder faltige Haut vorliegt

Altersbedingter Elastizitätsverlust

Die häufigste Ursache für unvorteilhafte Oberarme ist allerdings der natürliche Alterungsprozess der Haut. Mit dem Älterwerden verliert die Haut an Elastizität und wird schlaff. Anders als bei der Erschlaffung des längsverlaufenden Fasziensystems hängt die Haut bei altersbedingt schlaffen Oberarmen eher gleichmäßig nach unten und weniger bogenförmig durch. Mit dem Elastizitätsverlust der Haut und des darunterliegenden Bindegewebes geht auch eine vermehrte Faltenbildung einher, die speziell an der Innenseite der Oberarme sichtbar ist. Dort ist die Haut im Gegensatz zur Außenseite des Oberarms viel dünner und dehnbarer, weshalb sich die Falten vor allem innenseitig und weniger außenseitig bilden. Bei ungünstigen genetischen Verhältnissen kann die altersbedingte Erschlaffung in vergleichsweise jungen Jahren einsetzen.

Starker Gewichtsverlust

Oberarme verändern sich besonders unvorteilhaft nach starkem Gewichtsverlust. Mit Unterstützung der modernen Adipositas-Chirurgie (Magenband, Magenballon, Magenverkleinerung, Magenbypass etc.) sind massive Gewichtsreduktionen von 50 kg und mehr keine Seltenheit mehr. Die durch die enorme Gewichtszunahme stark ausgedehnte Haut vermag sich nach dem Abnehmen den neuen Volumenverhältnissen nicht mehr anzupassen, und es verbleiben teilweise extreme Hautüberschüsse. Neben dem Bauch sind vor allem Oberarme und Oberschenkel sowie Brust und Gesäß betroffen. Für die Korrektur dieser wirklich sehr entstellenden massiven Hautüberschüsse sind umfassende Straffungsoperationen am ganzen Körper notwendig. Bei den Oberarmen muss für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis neben der Umfangreduktion auch eine Anhebung des abgesunkenen Gewebes erfolgen.

Beendigung einer schwerathletischen Sportart

Auch bei ehemaligen Spitzenathleten der Sportarten Boxen, Bodybuilding etc. kann starker Hautüberschuss die Folge sein, wenn nach der Beendigung der Karriere die Muskulatur stark an Masse verliert.
Männer verfügen von Natur aus über mehr Muskelmasse als Frauen und weisen eine andere Fettverteilung auf. Auch ist ihre Hautelastizität höher als bei Frauen. Deshalb werden Oberarmstraffungen bei Männern viel seltener als bei Frauen durchgeführt. Deutliche Hautüberdehnungen, die eine Oberarmstraffung beim Mann sinnvoll erscheinen lassen, finden sich deshalb nur nach massiver Gewichtsabnahme oder Beendigung einer schwerathletischen Sportart.

Unsere Techniken für die Oberarmstraffung in Frankfurt

Um Oberarme ästhetisch ansprechend zu formen, können verschiedene Techniken notwendig sein. Der Hautschnitt bleibt entweder auf die Achselregion beschränkt oder verläuft längs an der Oberarminnenseite zum Ellbogen. Bei der langen Schnittführung legen wir den Schnitt genau an den Übergang von Oberarminnenseite zu Oberarmhinterseite. Dadurch liegt die spätere Narbenlinie genau am Scheitelpunkt und ist weder von der Seite noch von hinten auszumachen. Oft kombinieren wir beide Techniken.

Oberarmstraffung – kurzer oder langer Hautschnitt?

Der kurze Hautschnitt dient zur Anhebung abgesunkener Strukturen vergleichbar der Straffung einer Hängematte. Um eine neuerliche Erschlaffung des Oberarmes zu verhindern, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die zur Achsel hin gestraffte Haut an einer stabilen Struktur verankert wird. Die Schnittführung in der Achsel kann auf verschiedene Weise erfolgen. Halbkreisförmige, T-, W- und S-förmige Variationen sind möglich.

Der lange Hautschnitt dient der Verkleinerung des Oberarmumfangs, also der Entfernung von Hautüberschuss im eigentlichen Sinn einer Oberarmstraffung. Verankerungsnähte sind hier nicht notwendig. Bei der langen Schnittführung ist die genaue Planung besonders wichtig, um eine möglichst wenig sichtbaren Narbenverlauf zu erzielen.

Oft kombinieren wir die Technik des kurzen und des langen Hautschnittes, so dass es auf diese Weise gelingt, bei der Korrektur des Oberarmes sowohl zu straffen als auch anzuheben.

Liposuktion an den Oberarmen

Oft kommt es vor, dass mit der alleinigen Entfernung von Hautüberschuss die gewünschte Konturverbesserung nicht in zufriedenstellendem Ausmaß erzielt werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn neben dem bestehenden Hautüberschuss vermehrt Fett außerhalb des Operationsgebietes vorhanden ist, das sich auch sehr konsequenten sportlich-diätetischen Abbauversuchen widersetzt. Die Fettabsaugung ist eine effektive Zusatzmaßnahme bei der Oberarmstraffung.

Harmonisierung der angrenzenden Flankenregion

Bei ausgeprägten Fällen nach massiver Gewichtsabnahme besteht nicht selten auch ein Hautüberschuss in der angrenzenden Flankenregion. Durch die alleinige Straffung der Oberarme würde ein unschöner Übergang zur Flanke entstehen. Deshalb ist in solchen Fällen eine Erweiterung des Operationsgebietes in die Flankenregion sinnvoll.

Was ist vor der Oberarmstraffung zu beachten?

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation müssen blutgerinnungshemmende Medikamente (Aspirin, Marcumar, Vitamin E etc.) abgesetzt werden, da diese die Blutgerinnung verzögern können.

Was ist nach der Oberarmstraffung zu beachten?

Das Auftreten von Schmerzen ist nach der Oberarmstraffung in den ersten Tagen durchaus üblich, weil die gesetzten Verankerungsnähte einen Gewebezug verursachen, der schmerzhaft sein kann, Die Schmerzen sind von einem gut erträglichen Ausmaß und klingen nach einigen Tagen ab. Neben der Einnahme von Schmerzmitteln ist lediglich etwas Geduld gefragt. 

Sie verlassen das Operationszentrum am Tag nach dem Eingriff ohne Drainagen. Grundsätzlich sollten die Arme nach einer Oberarmstraffung für die Dauer von zwei Wochen nicht zuviel bewegt werden, wobei alltägliche Bewegungsabläufe wie Anziehen oder Körperhygiene kein Problem darstellen. Der Heilungsverlauf ist erfahrungsgemäß nach etwa zwei Wochen abgeschlossen.

Sportliche Aktivitäten und Saunabesuche sollten etwa vier Wochen unterbleiben. Von direkter Sonnenbestrahlung der Narben (auch Solarium) ist während der ersten sechs Monate abzuraten, weil es dadurch zu einer bräunlichen Verfärbung kommen kann.

Nach ausgedehnten Gewichtsschwankungen, z.B. in Verbindung mit Abmagerungskuren, sowie bei schlanken älteren Menschen mit Bindegewebsschwäche entwickelt sich an den Oberarmen ein Falten werfender Hautüberschuss, der oft als sehr störend empfunden wird. Mit zunehmendem Lebensalter zeigt sich das typische Hautrelief einer Oberarm-Cellulite.

Sie wünschen sich eine straffe Oberarmkontur ohne Cellulite-Hautbild zurück, so dass Sie wieder ärmelfreie Kleidung tragen können.

Um den Haut- bzw. Hautfettgewebsüberschuss zu entfernen, wird die Schnittführung so gewählt, dass die feine Narbe später an der kaum einsehbaren Oberarminnenseite verläuft. Der Eingriff ist in örtlicher Betäubung, kombiniert mit Dämmerschlaf, und ambulant möglich. Auf Wunsch kann eine Allgemeinnarkose und ein postoperativer Krankenhausaufenthalt über Nacht geplant werden.

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