Dr. Burkhard Dippe
Zweifacher Facharzt, Mikrochirurgie-Weiterbildung in den USA, langjährige Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, zahlreiche Wissenschaftspublikationen und Fachvorträge.
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Informationen zu Dr. Burkhard Dippe
Ein operativer Eingriff ist für Sie in aller Regel mit vielen Fragen und Bedenken verbunden – insbesondere bei Ihrer „freiwilligen“ Entscheidung für eine plastisch-ästhetische Korrektur, bei der es über Ihr gutes Aussehen hinaus um Ihre Gesundheit und Sicherheit geht. Deshalb sollten Sie größten Wert auf die operative Erfahrung und die Seriosität Ihres Plastischen Chirurgen legen, dem Sie Ihr Anliegen und Ihre Gesundheit anvertrauen.
Qualifikationen, auf die Sie vertrauen können
- Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
- Facharzt für Chirurgie
- Mitglied der hoch angesehenen Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC, bundesweit weniger als 50 Mitglieder)
- Fast 30 Jahre Berufserfahrung in der Plastischen Chirurgie, davor 11 Jahre in der Chirurgie
- Mikrochirurgie-Weiterbildung in den USA
- Klinische und wissenschaftliche Tätigkeit an Universitäten und Lehrkrankenhäusern
- Langjährige Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Zahlreiche Wissenschaftspublikationen und medizinische Fachvorträge
Werdegang
bis zur eigenständigen Praxisführung ab 2001
- 1976 – 1983
Goethe-Universität Frankfurt –Studium der Humanmedizin, Anfertigung einer experimentellen Dissertationsarbeit in der Plastischen Chirurgie - 1983
Landesärztekammer Hessen – Erteilung der Approbation als Arzt - 1984 – 1987
Klinikum Bremen-Mitte – Allgemein- und Gefäßchirurgie - 1986
Goethe-Universität Frankfurt – Promotion zum Doktor der Medizin mit „magna cum laude“
- 1987 – 1988
The University of Chicago, Chicago (USA) – Research Fellowship, Lebertransplantation und Mikrochirurgie (Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft) - 1988 – 1994
Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt – Allgemeinchirurgie, Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Traumatologie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Neurochirurgie – Anerkennung als Facharzt für Chirurgie - 1995 – 2000
Markus Krankenhaus Frankfurt – Plastische und Ästhetische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie – Anerkennung als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Frühe Leidenschaft für Medizin und insbesondere Plastische Chirurgie
Burkhard Dippe hatte schon als Schüler den Wunsch, Medizin zu studieren. Seine besondere Faszination für das – zu dieser Zeit noch weitgehend unbekannte – Gebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie geht auf ein Erlebnis als Oberstufenschüler zurück. Im Jahr 1972 stand bei ihm eine Nasenkorrektur an. Durchgeführt wurde Burkhard Dippes Operation im Frankfurter Markus Krankenhaus vom jungen Oberarzt Dr. (später Prof. Dr.) Gottfried Lemperle in der plastisch-chirurgischen Fachabteilung des damaligen Chefarztes Dr. Herbert Höhler – Gründungsmitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen 1969 und deren Vorstandsmitglied. Höhler war der erste große Ästhetisch-Plastische Chirurg im Nachkriegsdeutschland und ein unbeugsamer Kämpfer für eine seriöse und fundierte ästhetische Chirurgie. Seine Verdienste spiegeln sich in der Schaffung der Herbert-Höhler-Nadel der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) wider, die erstmalig 2004 – 26 Jahre nach seinem überraschenden Tod im Jahr 1978 – verliehen wurde. Nachfolger als Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Markus Krankenhaus Frankfurt wurde sein langjähriger Oberarzt Gottfried Lemperle.
Sowohl Höhler als auch Lemperle genießen bis heute international hohes Ansehen für ihre Pionierleistungen auf dem Feld der Plastischen Chirurgie. So wurde am Markus Krankenhaus Frankfurt 1964 erstmalig das Gesicht eines Kindes mit Down-Syndrom verändert, 1969 der axilläre Zugang für die Brustvergrößerung geschaffen und 1971 erstmals eine amputierte Brust mithilfe eines gestielten Unterbauchlappens rekonstruiert. Wie in den Jahren 1962 bis 1994, als Höhler und Lemperle als Chefärzte ihre Fachabteilung prägten, genießt die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Markus Krankenhauses auch aktuell einen exzellenten Ruf, nachdem Prof. Dr. Dr. Ulrich Rieger im Jahr 2013 die Chefarztposition der Klinik übernommen hat. Riegers beruflicher Weg führte über internationale Stationen in Basel, Innsbruck, Paris und Nashville (USA) nach Frankfurt an das Markus Krankenhaus. Unter Riegers Leitung hat sich die Klinik wieder wie in alten Zeiten als eines der führenden Zentren für Plastische Chirurgie – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit – etabliert:
- So erhielt Rieger im Jahr 2014 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie an der Frankfurter Goethe-Universität.
- 2017 wurde die von ihm geleitete Klinik als erste im Rhein-Main-Gebiet und als zwölfte bundesweit zertifiziertes Zentrum für Brustrekonstruktion der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).



Unser Fachärzteteam pflegt mit der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie des Markus Krankenhauses unter Prof. Dr. Dr. Ulrich Rieger eine enge Kooperation und einen wertvollen kollegialen Austausch in fachlichen Fragen. So können wir unseren Patientinnen und Patienten im Hintergrund die Sicherheit und interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeit eines Krankenhauses der Schwerpunktversorgung auf höchstem medizinischen Niveau bieten.
Studium und Dissertation – wichtige Lehrer und Förderer
Burkhard Dippe erhielt 1976 einen Studienplatz für Humanmedizin in Frankfurt und schloss das Studium 1983 mit der Approbation als Arzt ab. Während des Studiums schloss sich für Burkhard Dippe der Kreis zu seiner OP-Erfahrung als Oberstufenschüler: In einem kleinen, nicht anwesenheitspflichtigen Seminar zur Plastischen Chirurgie traf er wieder auf Gottfried Lemperle, den Operateur seiner Nasenkorrektur und inzwischen Professor und Chef der Plastischen Chirurgie am Markus Krankenhaus Frankfurt. Burkhard Dippe gewann ihn als Mentor für sein Berufsziel Plastischer Chirurg, für das seinerzeit – anders als heute – die Facharztanerkennung für Chirurgie obligatorisch war. So verwies ihn Lemperle für sein wissenschaftliches Vorhaben an Dr. (später Prof. Dr.) Hans-Ulrich Steinau, der in dieser Zeit Oberarzt im Zentrum der Chirurgie der Universitätsklinik Frankfurt war und sich in der Plastischen Chirurgie habilitierte.
Steinau wurde später Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC, 2001–2003). Darüber hinaus wurde er als erster Plastischer Chirurg Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGHC, 2006–2007), was aus berufspolitischer Perspektive seinerzeit bemerkenswert war und als Zeichen seiner besonderen Verdienste in der (Plastischen) Chirurgie zu werten ist.
Als Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil in Bochum entwickelte er seine Abteilung zum operativen Referenzzentrum für bösartige Gliedmaßentumoren. Er übernahm mehrere Gastprofessuren und wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz für sein langjähriges klinisches und wissenschaftliches Engagement in der gliedmaßenerhaltenden plastischen Chirurgie sowie der unentgeltlichen plastisch-rekonstruktiven Versorgung von Verletzten aus Krisengebieten.
Meine Berufsethik und heutige Erfahrung als Operateur beruhen auf einer jahrzehntelangen Entwicklung und wohlwollenden Förderung. Mein größter Dank gilt meinem wichtigsten Lehrer und Vorbild Hans-Ulrich Steinau, der wie kein anderer meinen ganzen Berufsweg geprägt hat und ein enger persönlicher Freund wurde. Bereits Anfang der 80er Jahre hat er mein Interesse an wissenschaftlichen Untersuchungen und an der Mikrochirurgie geweckt. Die umfassende chirurgische und plastisch-chirurgische Weiterbildung auf Universitätsebene verdanke ich weitestgehend seiner Wegweisung und engagierten Förderung.
Bereits während des Studiums wurde Burkhard Dippes damaliger Kommilitone Peter Vogt ebenfalls zum Freund und Wegbegleiter in die Plastische Chirurgie. Peter Vogt unterstützte ihn in den Jahren 1982 und 1983 bei den tierexperimentellen Untersuchungen zu seiner Doktorarbeit. Beide fanden so ihren Einstieg in die Mikro-Gefäßchirurgie. Heute ist Prof. Dr. Peter Vogt Direktor der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover und hatte in den vergangenen fast zwanzig Jahren mehrere Präsidentschaften von Fachgesellschaften inne, unter anderem der DGPRÄC und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGHC). Das der Promotion von Burkhard Dippe im Jahr 1986 zugrundeliegende tierexperimentelle Projekt wurde von Dr. (später Prof. Dr.) Günter Germann, von 2007 bis 2010 ebenfalls DGPRÄC-Präsident, weitergeführt und mit dessen späterer Habilitationsschrift abgeschlossen. Gemeinsam mit den alten engen Freunden Hans-Ulrich Steinau und Peter Vogt sowie dem Fachkollegen Günter Germann wurden folgende Originalarbeiten veröffentlicht:
- Dippe B, Germann G, Schneider M, Vogt P, Steinau HU. Experimentelle Untersuchungen zum Einfluß einer arterio-venösen Fistel auf postischämische Skelettmuskulatur. Handchir Mikrochir Plast Chir 1987; 19: 221-225.
- Germann G, Dippe B, Steinau HU, Encke A. Der Einfluß arterio-venöser Fisteln auf Metabolismus und Morphologie quergestreifter Muskulatur. Chirurg 1989; 60: 678-683.
- Dippe B, Steinau HU, Schneider M, Krüger S. Auswirkungen einer retrograden arteriellen Perfusion durch arteriovenöse Anastomosierung auf normale und postischämische Skelettmuskulatur. Z exp Chir Transplant künstl Organe 1990; 23: 110-115.
Auf dieser Seite werden lediglich die wichtigsten Arbeiten vorgestellt. Die Gesamtübersicht über alle Publikationen von Burkhard Dippe – über hundert Original- und Übersichtsarbeiten, Buchbeiträge, Kurzmitteilungen und Kongressbeiträge – finden Sie hier.
Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie auf höchster wissenschaftlicher Ebene
Für die Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie ermöglichte die Förderung durch Prof. Dr. Albrecht Encke Burkhard Dippe eine Universitätslaufbahn mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt Transplantationschirurgie. Als unter Enckes Leitung die ersten Lebertransplantationen in Frankfurt durchgeführt wurden, war Burkhard Dippe im Transplantationsteam.
Dank und großen Respekt meinem früheren Chef und Förderer, Prof. Dr. Albrecht Encke: Seine konsequente Förderung hat mir nicht nur eine universitäre chirurgische Facharztweiterbildung ermöglicht, sondern auch ein einjähriges DFG-Ausbildungsstipendium für Transplantationschirurgie und experimentelle Mikrochirurgie an der University of Chicago.
In den Jahren 1984 bis 1987 absolvierte Burkhard Dippe den ersten Teil seiner Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie am Klinikum Bremen-Mitte. 1987 bewarb er sich als Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Albrecht Encke in Frankfurt.
Encke war damals Direktor der Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie der Goethe-Universität Frankfurt und Lehrstuhlinhaber für das Fach Chirurgie. Als ein führender Vertreter der Chirurgie in Deutschland erhielt Encke in seinem Leben eine Vielzahl von Ehrungen und Auszeichnungen für seinen Einsatz im Gesundheitswesen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz, und war später auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (1999–2000). Er verstarb im Jahr 2022 im Alter von 87 Jahren.
Aufgrund seiner ausgezeichneten Doktorarbeit ermöglichte Encke Burkhard Dippe einen universitären Weg in der chirurgischen Weiterbildung und empfahl ihn der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Nachdruck als Stipendiaten für einen Aufenthalt in den USA. Burkhard Dippe erhielt das Privileg, ein einjähriges Ausbildungsstipendium der DFG am weltweit renommierten Universitätsklinikum in Chicago anzutreten, um sich klinisch und wissenschaftlich intensiver in die Transplantationschirurgie, insbesondere die Lebertransplantation, einzuarbeiten, die in Frankfurt als Schwerpunkt aufgebaut werden sollte. Anerkannte Übersichtsarbeiten waren das Ergebnis seiner Arbeit mit Prof. Dr. Christoph Broelsch, damals Inhaber des Lehrstuhls für Lebertransplantation in Chicago. Broelsch war Pionier der Lebertransplantation und führte 1989 die erste erfolgreiche Lebendtransplantation einer Leber an einem Kind durch.
- Brölsch Ch, Dippe B. Technik der orthotopen Lebertransplantation. Chirurg 1988; 59: 509-518.
- Brölsch Ch, Emond J, Dippe B. Größenreduktion der Spenderleber vor orthotoper Transplantation. Chirurg 1988; 59: 558-564.
Nachdem Burkhard Dippe bereits zum Ende seines Studiums und später als junger Assistenzarzt in Mainz, München und Hamburg mikrochirurgische Trainingskurse belegt hatte, konnte er in Chicago seine Fähigkeiten in der Mikrochirurgie enorm weiterentwickeln. Er sammelte einerseits im klinischen Bereich umfassende chirurgische Erfahrungen auf dem Gebiet der Lebertransplantation am Menschen und arbeitete andererseits anhand von Tierversuchen an Ratten am Thema der Leberkonservierung bei Transplantation. Seine experimentelle Tätigkeit, der er sich völlig eigenständig widmete, konzentrierte sich auf die Entwicklung eines Rattenmodells für die Lebertransplantation, die große mikrochirurgische Fähigkeiten voraussetzte. Die im amerikanischen Journal of Investigative Surgery veröffentlichte Originalarbeit war das Ergebnis dieser intensiven Forschungsarbeit und stieß auf weltweite Resonanz.
- Dippe B, Broelsch CE, Krueger SB, Richter ON, Petrowsky H, Kreisel D, von Heimburg DO, Schneider M, Hanisch EW, Wenisch HJC, Encke A. An Improved Model for Rat Liver Transplantation Including Arterial Reconstruction and Simplified Microvascular Suture Techniques. J Invest Surg 1992; 5: 361-373.



Mit den mikrochirurgischen Techniken erschloss sich Dr. Burkhard Dippe die Fähigkeit zur besonderen Präzisionsarbeit, die bis heute sehr wertvoll für seine Tätigkeit als Plastisch-Ästhetischer Chirurg ist.
Seine Fähigkeiten in der Mikrochirurgie durfte er nach seinem USA-Aufenthalt beim hoch anerkannten Lehrstuhlinhaber für Gynäkologie Prof. Dr. Gunther Bastert am Universitätsklinikum Heidelberg unter Beweis stellen. Ein dortiges Forschungsteam benötigte für eine tierexperimentelle Studie am Schwein einen Operateur mit besonderer mikrochirurgischer Erfahrung, um Eierstöcke vor einer Strahlentherapie operativ zu verlegen und so vor den Behandlungsfolgen zu schützen. Gemeinsam mit Diethelm Wallwiener, Hans-Ulrich Steinau und Gunther Bastert – die alle Lehrstuhlinhaber für ihre Fachgebiete waren oder später wurden – entstand die folgende Publikation:
- Rimbach S, Wallwiener D, Steinau HU, Ortlepp I, Dippe B, Bastert G. Mikrochirurgische heterotope Ovartransplantation. Eine präklinische Studie. Handchir Mikrochir Plast Chir 1993; 25: 104-110.
Darüber hinaus unterstützte Burkhard Dippe auch die tierexperimentellen Arbeiten im Rahmen der Dissertation von Dr. (später Prof. Dr.) Dennis von Heimburg. Eine mit Lemperle und von Heimburg verfasste Originalarbeit wurde im international anerkannten British Journal of Plastic Surgery veröffentlicht.
- Von Heimburg D, Lemperle G, Dippe B, Krüger S. Free Transplantation of Fat Autografts Expanded by Tissue Expanders in Rats. Br J Plast Surg 1994; 47: 470-476.
Zusammen mit seinem Chef, dem Frankfurter Lehrstuhlinhaber für Chirurgie Encke, wurden bis zum Abschluss seiner Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie im Jahr 1994 an der Universitätsklinik Frankfurt unter anderem folgende Publikationen verfasst:
- Encke A, Dippe B. Grundlagen der Chirurgie. Die neuzeitlichen lokalen Blutstillungsverfahren. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 1991; 20: Beilage G 52
- Encke A, Dippe B. Die neuzeitlichen lokalen Blutstillungsverfahren. Der Frauenarzt 1993; 34: 608-610.
- Lorenz M, Dippe B, Encke A. Dysplasien und Adenome – chirurgische Aspekte. In: Häring R (Hrsg). Krebsrisikoerkrankungen des Verdauungstraktes. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin 1994; 309-313.
- Encke A, Dippe B. Die neuzeitlichen lokalen Blutstillungsverfahren. In: Junginger Th (Hrsg). Grundlagen der Chirurgie. Band 2. Demeter Verlag, Gräfelfing 1994, 100-104.
Wie Burkhard Dippe von Steinau über seine Dissertation in das wissenschaftliche und experimentell-mikrochirurgische Arbeiten eingeführt wurde, so entstand nun mit den damaligen Studenten Henrik Petrowsky und Daniel Kreisel ein erfolgreiches und eng befreundetes Team: Im Rahmen von Burkhard Dippes eigenem von der DFG geförderten Projekt („Reperfusionsschaden bei Transplantation, Replantation“) verfasste Henrik Petrowsky an der Goethe-Universität Frankfurt seine Dissertation. Heute ist Prof. Dr. Petrowsky Stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Viszeral-/Transplantationschirurgie des Universitätsspitals Zürich und Mitglied des Vorstands der International Society of Liver Surgeons. Auch die Dissertationsarbeit von Daniel Kreisel war Teil des von Burkhard Dippe geleiteten DFG-Projekts. Prof. Dr. Kreisel ist heute in der Abteilung Surgery, Pathology & Immunology der Washington University in St. Louis, USA, tätig und weltweit anerkannter Spezialist für Thoraxchirurgie und Lungentransplantation. Aus der Zusammenarbeit von Burkhard Dippe mit Henrik Petrowsky und Daniel Kreisel entstanden unter anderem die folgenden Originalarbeiten:
- Kreisel D, Dippe B, Petrowsky H, Länger F, Schneider M, Wenisch HJC. Hepatocytic Volume Alterations Following Rat Liver Preservation. Tx Med 1994; 6: 104-106.
- Petrowsky H, Dippe B, Kreisel D, Geck P, Bhatti S, Märtens B, Wenisch HJC. Energy Metabolism during Rat Liver Preservation. Tx Med 1994; 6: 173-176.
- Länger F, Dippe B, Petrowsky H, Kreisel D, Krüger S, Schneider M, Hübner K. Konservierungsschaden der Hepatozyten nach hypothermer Ischämie der Rattenleber. Verh Dtsch Ges Path 1994; 78: 383.
- Petrowsky H, Dippe B, Geck P, Lincke M, Koenig J, Bhatti S, Wenisch HJC, Encke A. Do Oxygen Radicals play a Role in Primary Dysfunction of Transplanted Livers Following Preservation in UW Solution? Transplant Proc 1995; 27: 729-731.
- Petrowsky H, Dippe B, Kreisel D, Geck P, Schneider M. Bedeutung der Lysosomen für die Ausprägung des Zellschadens während der Leberkonservierung. Verh Dtsch Ges Path 1995; 79: 301.
Eine besondere Auszeichnung war, dass die Arbeiten als Beiträge für den Weltchirurgenkongress 1993 angenommen wurden. So durften Henrik Petrowsky und Daniel Kreisel die Ergebnisse ihrer Doktorarbeiten auf dem Kongress in Hongkong präsentieren:
- Dippe B, Kreisel D, Petrowsky H, Schneider M, Frenk H, Krüger S, Engels F, Wenisch HJC, Encke A. Ultrastructural Alterations in the Rat Liver Following Cold Storage in UW Solution and in Ringer’s Solution. International Surgical Week, 35th World Congress of International Society of Surgery, 22. 27.8.1993, Hong Kong.
- Petrowsky H, Dippe B, Kreisel D, Richter O, Krüger S, Schneider M, Geck P, Wenisch HJC, Encke A. Biochemical Characterization of the Ischemic Injury in Cold-Stored Rat Livers Using UW and Ringer’s Solution. International Surgical Week, 35th World Congress of International Society of Surgery, 22.-27.8.1993, Hong Kong.



Zweite Fachgebietsweiterbildung in der Plastischen Chirurgie
1995 kehrte Burkhard Dippe gewissermaßen ans Markus Krankenhaus „zurück“, wo er als Jugendlicher erstmals in Berührung mit der Plastischen Chirurgie gekommen war. Zunächst als Facharzt, dann als Oberarzt war er an der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie tätig und absolvierte dort seine Fachgebietsweiterbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
Nach meiner abgeschlossenen Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie folgte eine fünfjährige Tätigkeit in der – dank der Chefärzte Höhler, Lemperle und Rieger – europaweit bekannten Plastischen Chirurgie des Markus Krankenhauses in Frankfurt. Innerhalb des großen Spektrums der Plastischen Chirurgie ist hier traditionsgemäß der Tätigkeitsbereich der Ästhetischen Chirurgie ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt. Die Grundlagen meiner Kenntnisse und Erfahrungen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie habe ich der dortigen Weiterbildung zu verdanken.
Karriere in der Klinik oder eigene Praxis?
Vor dieser Frage stand Burkhard Dippe im Jahr 2000. Er hatte das Angebot, an das Nordwest-Krankenhaus Frankfurt zu gehen und dort einen von der Klinikführung geplanten Funktionsbereich Plastische Chirurgie zu leiten. Das Nordwest-Krankenhaus ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt mit rund 500 Betten. Burkhard Dippe schlug das Angebot aus und entschied sich für die Selbstständigkeit. Er ließ sich im Jahr 2001, zunächst mit Dr. Ante Radeljic, in Bad Homburg nieder. Radeljic kam wie Lemperle aus der Höhler-Schule. Er war unter ihm bis 1975 leitender Oberarzt der Plastischen Chirurgie am Markus Krankenhaus und anschließend Chefarzt am Frankfurter Sankt-Katharinen-Krankenhaus, wo er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden 1998 tätig war. Zu Beginn der gemeinsamen Selbstständigkeit im Jahr 2001 erkrankte Radeljic schwer und verstarb im Jahr 2002, sodass Burkhard Dippe die Praxis in Bad Homburg allein weiterführte. 2018 erfolgte der Umzug nach Frankfurt, in die Nähe der Alten Oper.
Dr. Burkhard Dippe verfügte aufgrund seiner hochqualifizierten Ausbildung schon zu Beginn seiner Selbstständigkeit über umfassende chirurgische und plastisch-chirurgische Fachkompetenz. Er hatte bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten in medizinischen Fachzeitschriften und Fachbüchern publiziert sowie Vorträge auf Fachkongressen und Symposien gehalten.
In mehr als zwei Jahrzehnten Selbstständigkeit als Plastischer Chirurg hat Dr. Burkhard Dippe viele zufriedene Patientinnen und Patienten behandelt und wurde im Oktober 2021 aufgrund seiner ärztlichen Leistungen und Erfolge in die renommierte Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie berufen. Die DGÄPC ist die älteste Fachvereinigung dieser Art in Deutschland und vertritt höchste Standards auf ihrem Gebiet.
Mitgliedschaften in renommierten Fachgesellschaften für Qualität und fachlichen Fortschritt
Erfahrungen unserer Patientinnen und Patienten
Unser renommiertes Fachärzte-Team für Plastische und Ästhetische Chirurgie erhält auf den führenden Portalen wie Google und Jameda hervorragende Bewertungen. Die uneingeschränkte Zufriedenheit operierter Patientinnen und Patienten mit dem Verlauf und dem Ergebnis ihrer Behandlung spiegelt die langjährige Erfahrung unserer Fachärzte wider.